MaintMaster blog - 21 Januar 2018


Bewerte eine Instandhaltungssoftware – CMMS

Bewerte eine Instandhaltungssoftware – CMMS

Die Bewertung eines Instandhaltungs-Management Systems kann eine harte Aufgabe sein. Funktionen sind schwer zu vergleichen. Preise und Gesamtbetriebskosten sind schwierig zu berechnen. Und wie wissen Sie, was Sie brauchen? Wir glauben, diese 5 Schritte können helfen!

 

1.Instandhaltungs-Wissen
Ein Instandhaltungs-Management System ist nicht wie die meisten anderen Geschäftssysteme. Es ist eins der wenigen, die erstellt wurden um so wenig wie möglich genutzt zu werden! Ihre Techniker sollten draußen sein um die Leistung der Maschinen zu verbessern, und nicht um Arbeitsaufträge einzugeben oder durch verschiedene Bildschirme zu navigieren um die richtige Funktion zu finden. Das erfordert tiefes Wissen über die Instandhaltung und die Herausforderungen der Instandhaltungsabteilungen. Da Sie sich in der Instandhaltung auskennen, kennen Sie auch Kollegen mit denen Sie Wissen teilen können.

 

2.Flexibilität
Sie können nicht alle Situationen und kommende Veränderungen im Voraus testen. Sie sollten ein System bevorzugen, dass flexibel genug ist um mögliche Veränderungen mit zu gehen. Beachten Sie Ihre Routinen und Arbeitsabläufe. Kann das System alle Schritte unterstützen, an jeder Stelle des Ablaufes? Und Ihre Leistungsindikatoren, können Sie sie optimieren? Brechen Sie Ihre KPI´s herunter, verfolgen Sie sie über die Zeit und erstellen Sie neue.
Wenn Sie erkennen, dass Flexibilität sehr wichtig ist, dann sollten Sie sich fragen: brauche ich für jede Änderung einen externen Berater? Oder kann ich die Konfiguration selbst im Hause erledigen? Viele Systemverkäufer erhalten den größten Teil Ihres Einkommens über Berater, die das System anpassen. Durch die entstehenden Beraterkosten tendieren Systeme über der Zeit dazu, Ihre Prozess-Anforderungen nicht mehr abzudecken. Aber wenn Sie die nötigen Konfigurationen selbst vornehmen können, können Sie jederzeit Ihr System für sich feintunen und auf Ihre Wünsche abstimmen.

 

3.Nutzerfreundlichkeit
Ein Konzept, das schwer zu bewerten ist. Jeder Software-Hersteller wird dies für sich reklamieren. Sie brauchen eine ernsthafte Testmöglichkeit. Denken Sie an alle Aspekte der Nutzerfreundlichkeit.: Ihre Techniker wollen Aufgaben schnelle erledigen. Sie müssen Sachen schnell finden. Und zur selben Zeit wollen Sie jede Eingabe mit hoher Qualität. Sie wollen, dass Ihre Maschinenbediener intuitiv verstehen wie sie eine Fehlermeldung absetzen können, der Chef muss einfach die Statistik durcharbeiten können und auch externe Techniker müssen reporten können.
Stellen Sie ein Team zusammen, das alle Dinge testet, die Sie als wichtig erachten. Bereiten Sie einige Aufgaben vor, die üblich sind. Zuerst schauen Sie, wie viel Information Sie brauchen, um zu verstehen was zu tun ist. Dann, nach mehreren Tests, stoppen Sie die Zeit um zu sehen wie schnell üblich Dinge zu erledigen sind.
Ein weiterer Aspekt der Nutzerfreundlichkeit ist natürlich wieder das Thema Flexibilität. Können Sie selbst einfach konfigurieren?

 

4.Planung
Das Investment in eine Instandhaltungssoftware ist vermutlich gering, aber das wirkliche Investment über die Zeit, ist das Know-How der Nutzer. Wohin geht der Software-Hersteller mit seinem System? Hat er einen Plan, geht er mit der Technik, Industrie 4.0, Internet of Things, Cloud basierend, API´s? Es ist besser mit jemanden zu arbeiten, der eine klare Vision hat und sie auch erklären kann. Es könnte auch Ihre Zukunft sein.

 

5.Funktionalität
Warum kommt die Funktionalität zuletzt? Nach unsere Erfahrung profitieren Sie immer davon, offen für Neues zu sein, gerade wenn es um Funktionalität geht. Wenn Sie sicher sind, Ihr Lieferant versteht Instandhaltung, dann können Sie auch sicher sein, dass die Funktionalität des Systems da ist um eine Instandhaltungsorganisation zu unterstützen. Der Weg dahin kann verschieden sein. Also anstatt einzelne Funktionen abzufragen, sollten Sie fragen, wie Dinge gelöst sind. Dinge können Fehlermeldungen, Priorisierung, Planung, vorbereiten von geplanter Instandhaltung, Maschinen hinzufügen, Einkauf von Ersatzteilen, Trends und Grafiken sein, oder was auch immer für Sie wichtig ist. Vielleicht finden Sie einfachere Wege Dinge zu tun, manche Hersteller sind sehr innovativ!

 

/ Peter Barkland, CEO MaintMaster

 

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