MaintMaster blog - 11 Juli 2019


Warum erhöht der Maintmaster die Anzahl der Fehler?

Warum erhöht der Maintmaster die Anzahl der Fehler?

In meiner Rolle als Instandhaltungsmanager fand ich es nicht selten schwierig, alle Beteiligten dazu anzuhalten, ihre Aufträge und Berichte in Systemen zu erfassen. Es ist so viel einfacher, einen Techniker anzurufen, das Problem zu schildern und es beheben zu lassen. Damit ist es immerhin vom eigenen Tisch verschwunden … Sie kennen das?

Dieses Verhalten ist nicht unproblematisch, denn bis zu 80 % aller Fehler und Störungsbehebungen werden nicht dokumentiert und sind folglich nicht sichtbar. Sie verschwenden Zeit, denn Sie lassen alles stehen und liegen, um sich das Problem anzusehen – ein Problem, das für den Anrufer ganz wichtig ist oder so klein, dass ein Techniker es im Vorbeigehen beheben kann. Letztendlich werden diese Aufträge maximal in einem Notizbuch erfasst oder stehen auf einem gelben Klebezettel in einer Hosentasche, auf einem Schreibtisch oder an einem Bildschirm. Und wenn sie erledigt sind, werden weder das Problem noch die Maßnahme dokumentiert. Vielleicht haben Sie eine Tafel, an der Sie wichtige anstehende Aufträge notieren. Nach der Erledigung werden sie vom Techniker abgezeichnet und abgewischt, damit für den nächsten wichtigen Auftrag Platz ist. Damit geht der Vorgang verloren.

Für die vorbeugende Instandhaltung haben Sie vielleicht einen Ordner mit Anweisungen und Prüflisten, wo Sie kontrollieren, was erledigt wurde. Wenn eine neue Instandhaltungsaufgabe ansteht, legen Sie vor den alten Seiten ein neues Blatt ein. Auf diese Weise wird der Verlauf zwar aufbewahrt, ist aber wahrscheinlich nicht ohne Weiteres für statistische Zwecke aufzubereiten. Die getroffenen Abhilfemaßnahmen werden kaum dokumentiert.

Viele verfügen über ein Instandhaltungssystem, z. B. in Form eines Moduls in einem Buchführungssystem oder in einer Tabelle auf einem Rechner. Leider ist die Arbeit mit Modulen, die in ein Buchführungssystem integriert sind, häufig zeitaufwendig und kompliziert. Oft kann die Person, die einen Auftrag auslöst, nicht nachverfolgen, was anschließend passiert. Eine Tabelle wäre zwar eine einfache Alternative, wenn hier allerdings jeder Eintragungen vornehmen darf, kann es problematisch werden. In beiden Beispielszenarien sind das Erstellen von Statistiken oder das Nachlesen über frühere Störungen schwierig. Spezielle Systeme sind möglicherweise für die Arbeitsabläufe der Benutzer nicht flexibel genug. Vielleicht wirkt das Arbeiten mit den Systemen zu unlogisch, was bedeutet, dass sie letztendlich nicht genutzt werden. Ich glaube, die Hemmschwelle für die Auftragsauslösung und -dokumentation ist der Knackpunkt, wenn es darum geht, solide Auswertungen zu erhalten.

Warum steigt mit MaintMaster die Anzahl der registrierten Störungen und Aktivitäten
Bei unserer Philosophie steht der Benutzer stets im Mittelpunkt. MaintMaster soll intuitiv und anwenderfreundlich sein. Dank der Flexibilität, die sich aus der einfachen Anpassung für die einzelnen Benutzergruppen und Arbeitsprozesse ergibt, und der Kombination mit Standardlösungen in Computerumgebungen kann jeder beliebige Benutzer mit Smartphone, Tablet oder Computer nach nur kurzer Einführung eine Fehlermeldung oder ein Protokoll über die erledigten Arbeiten verfassen – für alles, was Techniker oder Anlagenfahrer tun. Die Möglichkeit, Jobs im Handumdrehen nachverfolgen zu können, führt dazu, dass das Interesse an der Erfassung von Fehlern oder ausgeführten Arbeiten wächst.

– Hier sehen Sie, wie einfach Sie eine Störung melden können: https://youtu.be/DMM2FjELlcw?list=PLuOvj3njsx4XJisDP65g2Benho9KN27UC
– Hier sehen Sie, wie einfach Sie Ihre erledigten Arbeiten protokollieren können: https://youtu.be/LWHnbh5rVhE?list=PLuOvj3njsx4XJisDP65g2Benho9KN27UC

Ein Beispiel
Das umfassendste Projekt, an dem ich bisher beteiligt war, betraf die Umstellung des Instandhaltungssystems bei einem Zulieferer für die Automobilindustrie. Im alten System waren hier im Schnitt 40 bis 60 Störungsmeldungen pro Monat erfasst worden. 3 Monate nach der Einführung von MaintMaster gab es mehr als 900 Störungsmeldungen verschiedener Art. Nach 6 Monaten war die Gesamtanlageneffektivität in einem Produktionsbereich um 13 % gestiegen. In Geld ausgedrückt waren das ungefähr: 52.000.000.

Ein Jahr nach der Umstellung lagen die Zahlen über das gesamte Unternehmen hinweg sogar noch höher. Wir haben uns bei einigen Mitarbeitern nach ihrer Meinung umgehört. Besonders wollten wir erfahren, ob sie mehr Stress hatten, härter arbeiteten oder stärker unter Erfolgsdruck standen. Die Antworten überraschten uns:
„Mehr Stress? Mehr Arbeit? Nein. Wir haben mehr Spaß. Jeder weiß, was er zu tun hat, und die Maschinen funktionieren. Wenn eine Maschine nicht funktioniert, weiß man auch, was man machen muss, damit es weitergeht. Heute geht es weitaus ruhiger zu und jeder kann unsere Arbeitsmethoden und unsere Ausstattung sicher anwenden.“
So klangen die Antworten, die wir in den Gesprächen erhalten haben.

Wenn Sie:
1. Solide Instandhaltungsroutinen und -prozesse mit einem benutzerfreundlichen System schaffen,
2. Allen Beteiligten die wirtschaftliche Bedeutung der Instandhaltung nahebringen, die Arbeiten übersichtlich darstellen und regelmäßig verfolgen,
3. 3. Die Historie für jeden verfügbar machen, sodass Sie ausgelöste Maßnahmen unkompliziert nachverfolgen, problembehaftete Ausrüstungen einfach beobachten, Maßnahmenpläne darstellen usw. können,

.. dann haben Sie es weit gebracht. Anhand guter Kennzahlen und mit kontinuierlicher Verlaufskontrolle werden Sie die Ergebnisse im Laufe der Zeit deutlich sehen.

Dürfen wir Sie dabei unterstützen? Fragen Sie mich oder einen meiner Kollegen. Wir helfen Ihnen gern!

/ Staffan Bergström

Project Manager, MaintMaster
staffan.bergstrom@maintmaster.com