MaintMaster blog - 7 September 2020


Rosti startet mit MaintMaster

Rosti startet mit MaintMaster

Ein umfassendes Projekt mit vielen Interessanten Inhalten

 

Wenn die Rosti-Mitarbeiter etwas planen wird es in der Regel groß. Und dieses Mal soll es MaintMaster sein! Rosti ist ein schwedisches Produktionsunternehmen, dass sich auf Kunststoffformen und allen damit verbundenen Dienstleistungen spezialisiert hat. Die Instandhaltung hat eine interessante und verantwortungsvolle Funktion, da sie sich nicht nur um die eigenen Maschinen kümmern muss. Bei Rosti werden nämlich auch Maschinen von Kunden betrieben! Diese Maschinen werden von den Kunden gekauft oder gemietet und fallen somit in den Zuständigkeitsbereich der Rosti Instandhaltung.

Um eine solch große und Komplexe Instandhaltung zu managen und zu jeder Zeit die volle Kontrolle zu behalten, hat Rosti sich dazu entschieden MaintMaster einzuführen.

Das Projektteam der Rost-Instandhaltung hat inzwischen begonnen MaintMaster zu implementieren. Dabei hilft ihnen einer unserer MaintMaster Projektmanager Mikael Andersson. Obwohl MaintMaster erst teilweise eingeführt wurde und noch einiges an Arbeit ansteht, hat sich unser Vertriebsmitarbeiter Johan Peterson mit dem Rost-Projektteam zusammen gesetzt um nachzuvollziehen wie weit die Implementierung vorangeschritten ist.

 

Was macht es so spannend für Rosti zu arbeiten?

Johan Petersom (MaintMaster)

Ich arbeite bereits einige Zeit bei Rosti und habe verschiedene Positionen besetzt. Der Grund warum ich so lange geblieben bin, ist dass ich mit meinen Arbeitskollegen schon viel erreicht habe. Hinzu kommt, dass wir sehr fortgeschrittene Technologie in unserem Equipment haben. Es ist wahnsinnig interessant damit zu arbeiten, da wir die Maschinen, sowie die Produkte die sie produzieren, selber entwickeln und die Produktionsprozesse optimieren.

Magnus Emanuelsson (Rosti Operation Support)

Mikael Landahl

Da kann ich nur zustimmen – Unsere Maschinen sind gerade einmal 1,5 Jahre alt, hochautmatisiert und laufen rund um die Uhr, 24/7. Wir arbeiten innerhalb die Organisation aber auch mit vielen verschiedenen Firmen eng zusammen. Das macht es so interessant.

Mikael Landahl (Rosti Operations Manager)

Wie kam es zu der Entscheidung eine Instandhaltungssoftware einzuführen?

Johan Peterson (MaintMaster Sales)

Mikael Landahl

Ich habe vorher in einer Firma gearbeitet die bereits ein CMMS nutzt. Von daher machte es nur Sinn auch bei Rosti ein CMMS und die damit verbunden Prozesse einzuführen. Wir betreiben hier nicht nur unserer eigenen Maschinen, sondern auch die von unseren Kunden. Vor allem wegen unseren Kunden ist es extrem wichtig, dass wir immer die volle Kontrolle über die Kosten und die Stunden haben, die in eine Maschine reinfließen. Außerdem ermöglicht es uns einen guten Kontakt zu unserem Kunden zu pflegen um sich über Ersatzteilbedarf oder Verbesserungen zu unterhalten. Vorher haben wir all das in manuell und in Excel-Listen gehändelt. Damit hatten wir nicht die Rückverfolgungsmöglichkeiten die wir jetzt haben.

Mikael Landahl (Rosti Operations Manager)

Am wichtigsten für uns ist, zu sehen wo wir unseren Zeiten und Ressourcen hineinstecken.

Magnus Emanuelsson (Rosti Operation Support)

Was wären die Konsequenzen, wenn Sie all diese Punkte nicht beachtet hätten?

Johan Peterson (MaintMaster Sales)

Mikael Landahl

Weil wir so lange Kundenbeziehungen haben, müssen wir alles im Auge behalten, was bei Kunden passiert, um eine wichtige Rolle bei deren Verbesserungen und Produktentwicklung spielen zu können.

Ein weiterer Grund ist, dass wir hier bei Rost die Fehlerursachen nachverfolgen können. Also benötigen wir die Software ebenso sehr wie den stetigen Kontakt mit unseren Kunden. Somit hilft die Software beiden Seiten.

Mikael Landahl (Rosti Operations Manager)

Wie lange nutzen Sie MaintMaster inzwischen?

Johan Petersom (MaintMaster)

Im Herbst 2019 haben wir uns dazu entschieden MaintMaster nu nutzen. Kurz darauf hat unser Projektteam die MaintMaster Kurse “System Einführung” and “MaintMaster als Werkzeug” durchlaufen. Nach den Schulungen waren wir dazu in der Lage, unsere Objektstruktur in MaintMaster einzupflegen und daraufhin das System im Februar 2020 innerhalb der ganzen Organisation auszurollen. Das war der Punkt and dem wir unser Produktionspersonal geschult haben um korrektes Fehlermelden in MaintMaster händeln zu können.

Ungefähr zur Gleichen Zeit haben wir die Kollegen aus der Instandhaltung und der Qualitätssicherung, Welche auch an der „System Einführung“ teilgenommen haben, geschult damit Diese Ihre Aufträge in der Software verwalten können. Dies geschah ziemlich zeitgleich mit den Corona-Einschränkungen.

Somit nutzt seit Ende Februar jeder Techniker und Produktionsmitarbeiter MaintMaster.

Magnus Emanuelsson (Rosti Operation Support)

Wie viele Leute haben Sie im Umgang mit MaintMaster geschult?

Johan Petersom (MaintMaster)

Mikael Landahl

Wir haben 60-65 Mitarbeiter, die eine MaintMaster Schulung bekommen haben. Je nachdem welche Position besetzen und welche Tätigkeiten Sie verwalten. Wir haben auch einige unserer externen Partner geschult.

Mikael Landahl (Rosti Operations Manager)

Die Einführung in das System sowie die Implementierung haben Sie gemeinsam mit dem Projektmanager Mikael Andersson durchgeführt. Wie hat die Zusammenarbeit geklappt?

Johan Petersom (MaintMaster)

Wir hatten anfangs Schwierigkeiten den Zeitplan einzuhalten aber Mikael Andersson hat uns geholfen, dass wir uns auf die wichtigsten Dinge fokussieren. Es war etwas schwierig mit so vielen Beteiligten einen richtigen Weg zu finden. Mikael hat viele Dinge, die wir vorher für selbstverständlich hielten, hinterfragt damit wir wissen wie das System aufgesetzt werden soll. Daran merkt man, dass er Das ganze schon einige Male durchlaufen hat. Es war eine sehr gute Zusammenarbeit und gemeinsam haben wir einen Weg gefunden, wie MaintMaster bei uns am besten einzusetzen ist..

Auch der Support hat all unsere Rückfragen schnell beantworten können. In der Regel erhielten wir die Rückmeldung am selben Tag.  

Magnus Emanuelsson (Rosti Operation Support)

Mikael Landahl

Einer der für uns wertvollsten Aspekte ist die Erfahrung, die Mikael auf Grund seines Hintergrundes mitbringen konnte. Das hat das Ausarbeiten der Prozesse enorm beschleunigt. Das ist deutlich effizienter als wenn Entwickler oder Systemadministratoren versuchen Prozesse vorzugeben, da Diese nicht die Nötige Erfahrung in Sachen Instandhaltung haben. Das war ein wesentlicher Unterschied zu anderen Systemeinführungen an denen ich bislang mitgewirkt habe. Das gilt genauso für die Schulungen und den Support den MaintMaster anbietet.

Mikael Landahl (Rosti Operations Manager)

Ein weiterer Pluspunkt war, dass Mikael das System anhand der DIN 13306 Norm aufgesetzt hat. Das war für uns quasi noch ein zusätzlicher Bonus, da wir uns somit nicht um die Anpassung an gewisse Standards kümmern müssen. Das schätzen wir sehr.

Magnus Emanuelsson (Rosti Operation Support)

Sie hatten von vornherein bereits viele Interessante Ansätze und Ideen. Manchmal ist es allerdings schwierig all diese Gedanken geordnet zusammenzutragen.  Auch Ihre Arbeitsablauf war vorher schon sehr gut strukturiert innerhalb der Produktion. Wahrscheinlich ist es Ihnen deshalb so gut und schnell gelungen, MaintMaster anzupassen.

Mikael Andersson (MaintMaster Project Manager)

War irgendetwas besonders schwierig?

Johan Petersom (MaintMaster)

Nicht wirklich. Was mir wirklich weitergeholfen hat waren die Schulungen in denen wir bestimmte Prozesse erst einmal durchgespielt und aufgezeichnet haben bevor wir mit der Umsetzung durchgestartet sind. Auf diesem Wege konnten wir sicher stellen, dass es auch in der Praxis funktionieren wird. Wenn man es einmal im Team gemeinsam durchgeht, muss man nicht mehrere Anläufe starten. Jeder weiß direkt was zu tun ist. Es ist wirklich sehr wichtig jeden der mit dem System in Berührung kommt nach seiner Meinung zu fragen. Somit kann jeder auch Vorschläge für Verbesserungen einbringen. Außerdem war es immer leicht Änderungen umzusetzen, da wir in MaintMaster jede Art von Anpassungen selbst durchführen können.

Magnus Emanuelsson (Rosti Operation Support)

Wenn Sie jetzt nochmal von vorne beginnen würden, was würden Sie anders machen?

Johan Petersom (MaintMaster)

An der Zusammenarbeit mit MaintMaster gab es nicht auszusetzen. Ich würde allerdings mehr interne Leute von Anfang an mit einbinden um sich an der Prozessfindung beteiligen und deren Interesse zu wecken.

Magnus Emanuelsson (Rosti Operation Support)

Mikael Landahl

Wir haben einen Bestandskunden von MaintMaster besucht. Sie haben eine sehr professionelle Art mit MaintMaster zu arbeiten. Wir hätten mit mehr Kollegen dorthin fahren können um mehr Mitarbeitern die Vorzüge von MaintMaster zu zeigen. Ich denke das Networking unter den verschiedenen MaintMaster Kunden ist sehr wichtig und kann für sehr viele Verbesserungen sorgen.

Mikael Landahl (Rosti Operations Manager)

Zeit für die Wahrheit: Wie oft benutzen Sie MaintMaster?

Johan Petersom (MaintMaster)

Eigentlich nutzen wir es 24/7. Irgendjemand ist immer eingeloggt.

Magnus Emanuelsson (Rosti Operation Support)

Mikael Landahl

Ich persönlich nutze es 1 mal am Tag. Mal morgens, mal mittags, mal abends. In der Regel beobachte ich die aktuellen Fehlermeldung der verschiedenen Anlagen oder Abteilungen. Außerdem habe ich immer ein Auge auf unsere präventive Instandhaltung.

Mikael Landahl (Rosti Operations Manager)

Wir sind bereits mitten in einem Projekt um die Produktion im Allgemeinen zu verbessern. Dabei ist MaintMaster eine enorme Hilfe für uns. Die Idee ist, dass alle Maschinen und Anlagen – von der Vorbereitung bis zum Stillstand in MaintMaster abrufbar gemacht werden.

Magnus Emanuelsson (Rosti Operation Support)

Mikael Landahl

Wir haben bereits unseren Sicherheitsstandard und das Melden von Schadensberichten in MaintMaster implementiert. Hier können die Maschinenbediener Schwachstellen melden oder Verbesserungen im System vorschlagen. Somit haben wir alle Informationen an einer Stelle gesammelt und die Techniker, die für alle das zuständig sind, können besser planen. Wir (das Management) erhalten regelmäßig Bericht darüber welche Verbesserungen vorgenommen werden sollen oder welche Risiken beseitigt werden müssen.

Mikael Landahl (Rosti Operations Manager)

Die Bediener haben bei Ihnen ziemlich viel Verantwortung für ihre Arbeitsumgebung. Gibt es da Querverbindungen zu TPM?

Johan Petersom (MaintMaster)

Mikael Landahl

Es gibt zwei Abteilungen bei Rosti die TPM im kommenden Herbst einführen wollen. Wir nennen dies “The Rosti Way”. Es ist zu erwarten, dass MaintMaster ein wichtiges Werkzeug hierfür sein wird und uns dabei unterstützen wird. Vor allem wegen der Einbindung des Instandhaltungsstandarts und den MaintMaster Kursen die Sie anbieten denke ich, dass MaintMaster ein wichtiger Bestandteil dieser Reise sein wird.

Es ist eine spannende Position Teil des Implementierungsteams dieser Prozesse hier bei Rosti zu sein und MaintMaster ist ein hilfreiches Tool um uns hierbei zu unterstützen. Wir gehen davon aus, dass MaintMaster hier bei Rosti einen Standard setzt

Mikael Landahl (Rosti Operations Manager)

Das klingt sehr aufregend und wir freuen uns darauf Sie hierbei zu begleiten und zu unterstützen. Eine Sache, die wir bereits offenlegen können, ist, dass es Networking-Events und Seminare geben wird, bei denen wir anderen MaintMaster-Kunden die Fortschritte zeigen, die hier erzielt werden

Johan Petersom (MaintMaster)